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HANNOVER SPRICHT ÜBER ...

Mehr als nur ein neuer Anstrich

Der Caritasverband Hannover hat sich herausgeputzt. Der große Umbau im und am Hauptgebäude ist abgeschlossen. Ziel des Umbaus war von Beginn an Eines: Inklusion.

Der Eingangsbereich wurde komplett erneuert und hat jetzt auch einen Fahrstuhl. © Wiezorek

Der Eingangsbereich wurde komplett erneuert und hat jetzt auch einen Fahrstuhl. © Wiezorek

Empfang und Wartebereich der Caritas sind jetzt hell und freundlich. © Wiezorek

Empfang und Wartebereich der Caritas sind jetzt hell und freundlich. © Wiezorek

Inklusion zielt darauf, eine Gesellschaft aufzubauen, die alle Menschen teilhaben lässt, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder körperlichen Voraussetzungen. Teilhabe bedeutet Zugang und das hieß für das Caritasgebäude, Teilhabebarrieren abzubauen. Ein Fahrstuhl nützt Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl und bewegungseingeschränkten Personen. Gut lesbare Hinweisschilder und helle Flure sind nicht nur für Menschen mit Sehbehinderungen wichtig. Sie schaffen auch eine offene und angenehme Arbeitsatmosphäre und erleichtern Besuchern die Orientierung.

Eine möglichst barrierefreie Umgebung berücksichtigt die Bedürfnisse aller Menschen mit Einschränkungen aufgrund von Krankheit, Unfall, Alter oder angeborener Behinderung. Junge und alte Menschen, mit und ohne körperliche und seelische Einschränkungen suchen die Hilfe der Caritas. Ein grundlegender Umbau war notwendig, um auch in Zukunft die Mission der Caritas erfüllen zu können: „Not sehen und handeln.“ Das Umbauergebnis ist also weit mehr als eine frische Farbschicht.

Der Umbau hat schon jetzt eine deutliche Wirkung. Besucher und Hilfesuchende freuen sich über einen offenen Eingangsbereich, Wickeltische in allen Badezimmern und eine Spielecke für Kinder. Mitarbeitende über die renovierten Büros und neuen Gruppenräume. „Auch ein Gebäude kann ‚Herzlich Willkommen‘ ausdrücken. Das spürt man einfach!“, meint Ulrike Branahl, Leiterin des Referats Caritas und Kirche.

Ein neues Gewand im Zeichen der Inklusion erhielt die Caritas auch im Netz. Die Webseite des Caritasverbands ist komplett neu gestaltet worden. Erklärungen für Abkürzungen, Alternativtexte und ein gut lesbares Design helfen auch hier Menschen mit körperlichen Einschränkungen, rasch an benötigte Informationen zu gelangen. Auch eine Facebookseite ist seit kurzem online. „Wir müssen den Menschen mit Offenheit begegnen, um zu helfen – auch online!“, so Dr. Andreas Schubert, Vorstand des Caritasverbandes.

Ob in der analogen oder der digitalen Welt, die Caritas Hannover geht mit großen Schritten Richtung Inklusion. Das nützt nicht nur Menschen mit Einschränkungen, denn die Caritas sieht Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Menschen verbindet und Begegnung ermöglicht.

(Artikel vom 18. Mai 2016)